Worum geht es?
Über 1200 Stunden auf Sendung, dazu ein paar hundert, die niemand sieht. Auf die Frage, ob er vom Casting leben wollen würde, sagt Patrick ohne Zögern nein.
InviSan kommentiert PUBG-Turniere für BeingEsports und die Uniliga – und geht danach wieder zur Arbeit. In dieser Folge erzählt er, warum das kein Verzicht ist, sondern eine Entscheidung: Wer davon leben muss, läuft dem nächsten bezahlten Gig hinterher. Er hat einmal drei Jahre auf eine Rechnung gewartet und am Ende einen Teil abgeschrieben.
In der zweiten Hälfte wird das Gespräch persönlich – über Mobbing in der Schule, über Reden als einzigen Ausweg und über seinen Vater. Wenn dich das belastet: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym, unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.
Themen der Folge
- Über 1200 Stunden am Mikro – und was Casting überhaupt ist
- Wie er zum Casten kam: ein Mapstream aus Langeweile, und warum ohne Geld
- Muss man ein Spiel selbst können, um darüber zu reden?
- Warum auf dem eigenen Kanal selten etwas los ist – und er das genau erklären kann
- Davon leben? Die Rechnung mit drei Jahren Verzug
- Auf eigene Kosten nach Malaysia, und warum ihm die Zuschauerzahlen egal sind
- Was er in den Jahren tatsächlich bekommen hat: die Leute
Aus der Folge
„Wenn ich das machen würde, um davon leben zu wollen, dann würde ich keinen Spaß mehr daran haben."
„Und da habe ich wirklich drei Jahre auf die Bezahlung gewartet."
„Ich will nicht wissen, wie viele Zahlen ich habe."